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Die Ausstellung „Der Nordseeschnäpel- ist er noch zu retten?“


Seit dem 08. August 2012 gibt es im Bredstedter Naturzentrum unsere kleine Fachausstellung mit dem Titel „Der Nordseeschnäpel- Ist er noch zu retten?“, die sich mit den Verdiensten der Friedrichstädter Angler  um die Wiedereinbürgerung dieser Coregonenart befasst, wie wir sie unter dem Link „Nordseeschnäpel“ schon ausführlich beschrieben haben.

Der Besucher erfährt aber auch etwas über die Biologie des Fisches und über die von ihm bevorzugten Habitate. Die typischen Nahrungstiere werden genauso vorgestellt wie die Ursachen für die Gefährdung und den Bestandsrückgang des Nordseeschnäpels.
    
Der Laichfischfang an der Treene mit Stellnetzen und Elektrofanggerät, die Vermehrung in  Zugergläsern, das Vorstrecken der Fischbrut im Kellersee bei Malente und das Aussetzen der neuen Fischgeneration in der Treene werden auf eindrucksvollen Tafeln gezeigt. 
Am Beispiel des Sohlabsturzes am Pastorat in Treia wird veranschaulicht, wie durch den Rückbau von Wanderhindernissen alte Laichgebiete im Oberlauf der Treene für den Nordseeschnäpel wieder zugänglich gemacht wurden.
    
Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung ist die wissenschaftliche Erforschung des Nordseeschnäpels.  Dr. Jan Dierking vom Geomar in Kiel ist dabei u.a. an genetischen Fragestellungen und am Wanderverhalten dieses Fisches interessiert.

Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass so prominente Wissenschaftler wie Jan Dierking und sein Student Sascha Nickel bei der Ausstellungsgestaltung  mitgemacht haben. Nennen möchten wir natürlich auch die Fischereiexperten Albrecht Hahn von der Fischbrutanstalt Altmühlendorf , Fischwirtschaftsmeister  Helmut Schwarten aus Malente und Rolf Jung aus Tarp, die uns mit ihrem Fachwissen zur Seite standen. Und natürlich geht unser Dank auch an den Fischereiabgabeausschuss, der uns die Finanzierung des recht aufwendigen Ausstellungsraumes erst ermöglichte. Die Diplom-Designerin Marion Jahnke war für die Gestaltung der Ausstellung verantwortlich  „Wir haben uns bemüht, die Informationen so einfach und anschaulich wie möglich zu verpacken, so dass  auch Eltern mit ihren Kindern viel Spaß an der Geschichte des Nordseeschnäpels  haben werden. Ganz besonders stolz sind wir übrigens auf unser Präparat, das einen ausgewachsenen Schnäpel in voller Größe zeigt,“ so die Diplomdesignerin aus Kiel-Molfsee.